Freiwillige Feuerwehr
Vorsitzende/r: Oberbrandmeister Nils Engelhardt
Telefon: 05733 / 962158
Fax:  
Email: nils.engelhardt@moller-group.com
Ort: 32689 Kalletal
Straße: Wiesental 18
Hompage:

Feuerwehr - Kalletal
Link: Feuerwehr - Kalletal.de

Verein besteht seit:  
Mitgliederanzahl: Aktive Wehr: 29
Jugendfeuerwehr: 14
Alters- und Ehrenabteilung: 6
Passive Mitgleider: 55
Aktive Wehr: 14-tägig, Donnerstags 20Uhr
Feuerwehrgerätehaus
Jugendfeuerwehr:

Wöchentlich, Donnerstags 18:00-19:30Uhr
Feuerwehrgerätehaus

Sonstiges:

Aktivitäten z.B.
Osterfeuer am Ostersamstag
Oktoberfest: Terminkalender
Weihnachtsbaumsammlung der Jugendfeuerwehr

Bilder:

Oberbrandmeister Nils Engelhardt - und - Oberbrandmeister Thomas Wiesener

Bilder: Löschgruppe kalldorf 2016

Die Freiwillige Feuerwehr in Kalldorf 1837 wurde in Kalldorf das erste Spritzenhaus gebaut, damals noch auf dem Hof Klante. Seitdem gehört die Freiwillige Feuerwehr mit zu den festen Institutionen in der Ortschaft der Gemeinde Kalletal. Bereits seit 50 Jahren ist August Schwarze in dieser Kameradschaft dabei. Zur Geschichte der Löschgruppe Kalldorf: Von 1837 bis 1953 befand sich das Feuerwehrspritzenhaus auf dem Hof Klante. Von da zog die Truppe um auf das Gelände, wo sich heute die Firma Meyra befindet. 1985 mussten die Kameraden für ein Jahr ihren Feuerwehrwagen in der Scheune von Wilhelm Kreie unterbringen, bis sie 1986 das heutige Gebäude neben dem Dorfgemeinschaftshaus beziehen konnten. Jost Arning, stellvertretender Gruppenführer, hat sich gut über die Ausrüstung informiert, die die Feuerwehrleute damals zum Löschen nutzten. "Es ist dokumentiert, dass 1867 hier in Kalldorf die erste Schlauchspritze angeschafft wurde. Die Handdruckspritze wurde zuerst noch mit einer Eimerkette befüllt, erst später gab es auch Zuleitungen, die man in den nächsten Bach werfen konnte". erinnert er an die alten Zeiten. Die heutige Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr ist um einiges moderner geworden. Die Wehr verfügt über ein Löschgruppenfahrzeug, einen Mannschaftswagen und einen Anhänger, in dem zum Beispiel Streumittel für Ölspuren transportiert werden. Der heutigen Truppe gehören insgesamt 27 Feuerwehrmänner an. In der Jugendfeuerwehr sind zur Zeit zwölf Jugendliche aktiv. Die Gruppe rückt im Schnitt zwischen 20 und 30 Mal pro Jahr aus. An das letzte wirklich große Feuer kann sich Löschgruppenführer Axel Sander noch gut erinnern: "Am 7. November 2003 brach auf dem Hof Klante im Stall ein Feuer aus.Damals ermittelte die Polizei wegen Brandstiftung. Die gesamten Wehren des Kalletals und eine Gruppe aus Vlotho mussten ausrücken, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Das Wohnhaus konnte nach einem zwei Tage dauernden Einsatz gerettet werden, der Stall brannte völlig ab. Zum Glück sind solche Einsätze eher die Ausnahme." Auch wenn die Freiwillige Feuerwehr Kalldorf personell gut aufgestellt ist, sind die Kameraden immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Für den Eintritt in die Truppe ist es nicht notwendig, vorher die Jugendfeuerwehr besucht zu haben, Quereinsteiger sind ausdrücklich erwünscht. Eine gewisse körperliche und geistige Fitness ist vorteilhaft. Zusätzlich sollten Interessierte ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und ein wenig Interesse für technischeDinge mitbringen. Die aktive Gruppe trifft sich jeden zweiten Donnerstag im Monat. Die Jugendfeuerwehr versammelt sich wöchentlich. August Schwarze: Einer, der bereits seit 50 Jahren Mitglied in der Löschgruppe Kalldorf ist, ist August Schwarze. 1960 kam er nach seiner Ausbildung zurück nach Kalldorf. Der junge Landwirt war zu der Zeit vor allem auf der Suche nach einer funktionierenden kameradschaft, die er dann in der Löschgruppe fand. Von Anfang an fühlte er sich wohl bei der Wehr. Besonders die verschiedenen Herausforderungen, die der aktive Dienst mit sich brachte, hatten es dem sportlichen Mann. angetan. Die Grundausbildung, mit allem was ein Feuerwehrmann zu der Zeit wissen musste, absolvierte er bei Horst Dähling in Lemgo. Diesen hat er noch in besonders guter Erinnerung: "Der Dähling ist ein ganz besonders guter Mann." Auch noch gut kann er sich an die Anforderungen erinnern, die damals an einen jungen Feuerwehrmann gestellt wurden: "Besonders viel Spaß hatte ich beim Abseilen von dem großen Turm, zwölf Meter in die Tiefe. Das war ein herrliches Gefühl. Viele hatten dabei Angst, mir hat das gefallen." In seiner aktiven Laufbahn hat er nicht nur an Übungen und Prüfungen für Leistungsabzeichen teilgenommen, auch on vielen großen Einsätzen war er beteiligt. "Ein Feuerwehrmann muss schon manchmal was aushalten und Disziplin beweisen", sagt er rückblickend. "Ich erinnere mich noch deren, dass ich mol morgens um fünf Uhr von einer Feier noch Hause kam. Um sechs Uhr ging der Alarm los und ich musste raus. Das war denn einfach so, da musste mon sofort fit sein". erinnert er sich. Auch sein härtester Einsatz ist ihm im Gedächtnis geblieben: "Bei einer Überschwemmung waren wir eine Woche lang in einer Tour im Einsatz. Nachdem olles in Ordnung war und wir uns gerade hingelegt hatten, wollten ein paar Leute mol sehen, aus welchem Holz die Jungs von der Feuerwehr geschnitzt sind und hatten nur mal so den Alarm ausgelöst. Das war nicht nett." Heute ist der 1942 geborene immer noch ein Mitglied der Kalldorfer Wehr. Seit einigen Jahren jedoch nicht mehr im aktiven Dienst. Als Mitglied der Ehrenabteilung trifft er sich noch regelmäßig mit den alten Kameraden. "Die Gemeinschaft ist noch wie vor in der Feuerwehr etwas Besonderes. Früher haben wir zwar mehr gemeinsam unternommen, dass ist heute weniger, aber die Erlebnisse der vergangenen Jahre haben einen doch zusammen geschweißt", meint August Schwarze, nach 50 Jahren Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr Kalldorf. [Quelle: Vlothoer Zeitung, Kalletaler Blick Nr.1]
Feuerwehr Kalldorf:

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