Die LZ berichtete am 12.03.2026
Von der Papierfabrik zum Melitta-Lager
Kalletal-Kalldorf. Ein Stück Dorfgeschichte wird bald aus Kalldorf verschwinden: Zwei der Gebäude auf dem großen Areal von ehemals Meyra sollen noch diesen Monat abgerissen werden. Schon jetzt läuft die Entkernung, zu sehen an den großen Schuttbergen. Bevor weite Teile des Firmensitzes platt gemacht werden, ist die LZ mit ehemaligen Mitarbeitern über das Gelände gegangen, hat mit ihnen in Erinnerungen geschwelgt und einen Blick ins Archiv geworfen.
Doch von vorne: Um die wirtschaftliche Bedeutung des Standortes zu verstehen, muss man wissen, dass dort laut Dorfchronik des Heimatvereins bereits 1603 eine der ersten lippischen Papiermühlen errichtet wurde. Sie lief bis 1928. „Ein kleines Wasserkraftwerk versorgte sie mit Strom“, weiß Günter Stratemeier, der später bei der Firma Demag (Deutsche Maschinenbau-Aktiengesellschaft) seine Lehre absolvierte. Über die Turbinen seien später auch die ersten Häuser mit Strom versorgt worden.
1948 kaufte die Firma Stübbe aus Vlotho die ehemalige Papierfabrik Nehrmann von der UFA…
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Werfen einen letzten Blick auf die ehemaligen Meyra-Räume: (von links) Dirk Küster, Günter Stratemeier, Hermann Ackermann, Prof. Dr. Rolf-Dieter Weege, Herbert Engelhardt, Hans-Dieter Bähr, Wilfried Gerkensmeier, Arnd Steinleger und Hermann Kreie.
Text und Bilder „Lippische Landes-Zeitung/Nadine Uphoff“

Zum Museum: Bilder aus dem Museum